„Menschen befähigen, nachhaltige Entscheidungen zu treffen“

Franz Emde

Franz August Emde, Geschäftsführer der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, erklärt im Interview, warum Ernährung ein wichtiges Zukunftsthema ist.

 

„Menschen befähigen, nachhaltige Entscheidungen zu treffen“

Was kommt in Zukunft auf unseren Tisch, macht alle Menschen satt und schont obendrein noch unseren Planeten? In den kommenden zwei Jahren führt die LizzyNet gGmbH gemeinsam mit der Fachdidaktik Biologie der Universität Bonn das Projekt „Zukunft auf dem Teller“ durch. Eine der beiden Förderinstitutionen des Projekts ist die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen. Im Interview erklärt ihr Geschäftsführer, Franz August Emde, warum der Stiftung das Thema so wichtig ist.

 

Herr Emde, die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen fördert das Bildungsprojekt „Zukunft auf dem Teller“ mit 105.000 Euro. Warum ist der Stiftung das Thema so wichtig?
Wie wir uns in Zukunft ernähren, hat nicht nur Auswirkungen auf unsere Gesundheit, sondern auch auf die Biodiversität und den Klimawandel. Weltweit verursacht die Lebensmittelproduktion etwa ein Drittel aller Treibhausgasemissionen – durch Abholzung von Wäldern für Ackerflächen, den Einsatz von Düngemitteln, die Herstellung und den Transport der Lebensmittel sowie direkt durch die Tierhaltung. Zukünftige Ernährungssysteme müssen nachhaltiger werden. So ist zum Beispiel eine pflanzenbasierte Ernährung deutlich umweltfreundlicher und ressourcenschonender als der Konsum von tierischen Produkten.

=> Zum kompletten Interview

 

Weitere Informationen

=> Mehr zum Projekt Zukunft auf dem Teller

=> Förderprojekt U-1207 Über den Tellerrand – Bildungs- und Medienprojekt zur Ernährung der Zukunft

Zukunft-auf-dem-Teller

Zukunft auf dem Teller

Neues Bildungsprojekt zu Innovationen in der Ernährungswelt

26. Februar 2025 – Algen, Insekten oder Fleisch aus dem Drucker? Was kommt in Zukunft auf unseren Tisch, macht alle Menschen satt und schont obendrein noch unseren Planeten? Und wie werden diese Lebensmittel hergestellt? Im Labor, im städtischen Gewächshaus mit angeschlossenem Fischtank? Mithilfe von Gentechnik, Drohneneinsatz und künstlicher Intelligenz?

Das Projekt „Zukunft auf dem Teller“ vermittelt Schüler:innen ab der 7. Klasse Hintergründe der Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft und stellt ihnen in partizipativen Bildungsformaten nachhaltige innovative Ideen aus Wissenschaft und Wirtschaft vor. Denn Ernährungssicherung und die Bekämpfung des weltweiten Hungers sind Megathemen unserer Zeit – vor allem vor dem Hintergrund der Klimakrise. Das Bildungsprojekt führt an eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten heran, das auch zukünftige klimaschonende Ernährungsweisen miteinschließt. Im Fokus stehen Wissensvermittlung und die Förderung der Bewertungskompetenz und Akzeptanz der Schüler:innen gegenüber veränderten Ernährungsgewohnheiten in der Zukunft.

Das Projekt beinhaltet verschiedene Bausteine
  • Interaktive Workshops mit Schüler:innen
  • Zukunftsdialog Schule-Wirtschaft-Forschung
  • Medienpädagogisches Angebot

 

Weitere Informationen

=> Mehr zum Projekt Zukunft auf dem Teller

=> Förderprojekt U-1207 Über den Tellerrand – Bildungs- und Medienprojekt zur Ernährung der Zukunft