14. Folge des SÜDWIND-Podcasts
SÜDWIND-PODCAST
Folge 14 – Menschenrechtliche Risiken im Transport- und Logistiksektor
14. Mai 2024 – Die Logistik ist in Deutschland nach der Automobilwirtschaft und dem Handel der drittgrößte Wirtschaftsbereich – und damit auch einer der größten Arbeitgeber; mehr als 3 Millionen Menschen sind in der Branche beschäftigt. Wie aber ist es mit den Arbeitsbedingungen bestellt? Nicht zum Besten! Das haben unter anderem die Streiks von LKW-Fahrern auf der Autobahnraststätte im hessischen Gräfenhausen deutlich gezeigt. Die Fahrer aus Osteuropa und diversen Drittstaaten streikten über zwei Monate für die Begleichung ausstehender Lohnzahlungen. Wir sprechen darüber, wie es zu einer solchen Situation kommen konnte – und welche Verantwortung die auftraggebenden Unternehmen hier haben. Nina Giaramita vom SÜDWIND-Institut spricht mit: Irene Knoke, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei SÜDWIND. Hören Sie rein!
Über das SÜDWIND-Institut
Das Ziel von SÜDWIND ist eine gerechte Weltwirtschaft zu erreichen. Dafür setzt sich die Nichtregierungsorganisation schon seit mehr als 30 Jahren mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit ein. Die Mitarbeiter:innen forschen beispielsweise zu Arbeitsrechten und Sozialstandards rund um den Globus. Dafür untersucht SÜDWIND auch Lieferketten wie zu Textilien, Schuhen, Bananen oder Kakao. In ihrem Podcast berichten die Expert:innen von SÜDWIND von ihrer täglichen Projektarbeit und stellen ihre Ergebnisse vor. Sie bieten Hintergrundinformationen, die ansonsten nicht so leicht zu finden sind. Zudem zeigen sie neue Perspektiven auf und scheuen sich auch nicht, kontroverse Positionen zu vertreten.
Weitere Informationen
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=> Übersicht der aller Podcast-Folgen
=> Förderprojekt E-7047 Menschenrechte in der Transport- und Logistikbranche
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